Diogenes Randes Farias, Bass

diogenes_randesDiogenes Randes wurde in Sao Paulo geboren. Er studierte am Musikkonservatorium seiner Heimatstadt, sowie am Conservatiore Superieur de Colmar/Straßburg in Frankreich, wo er seinen Examen Summa cum Laude abgelegt hat. Er war Preisträger des Gesangwettbewerbs Operalia, unter der Schirmherrschaft von Placido Domingo, sowie des Gesangwettbewerbs Maria Callas in Brasilien.

Mit 24 Jahren wurde er Ensemblemitglied des Stadttheaters in Freiburg im Breisgau, wo er zahlreiche Partien seines Fachs sang u.a. Sarastro (Zauberflöte), Banco (Macbeth), Sparafucile (Rigoletto), Timur (Turandot), Don Alfonso (Cosifantutte), sowie einige Barokopern (u.a. Händels Ariodante) und Oratorienkonzerte (Messa di Requiem von Verdi und Szymanowskis Stabat Mater).

2004 wechselte er in das Ensemble des Aalto Theaters in Essen unter der Leitung des GMD Stefan Soltesz. Zu den schon gesungenen Partien kamen neue hinzu, wie Figaro (Mozart), Don Giovanni, Soroastro (Händels Orlando), Daland (Fliegender Holländer), Nachtwächter (Meistersinger), Landgraf (Tannhäuser), Mustafa (Italiana in Algeri, Rossini), Raimondo (Lucia di Lamermoor, Donizetti), Bottom (Sommernachtstraum) und sowie einige Oratorien Partien, u.a. Matthäus Passion und Johannes Passion von J.S.Bach, Petite Messe Solenelle und Stabat Mater von Rossini, sowie Mozart´s Krönungsmesse und Requiem.

2008 wurde er von Simone Young an die Staatsoper Hamburg geholt, wo er u.a. Fiesco (Simone Boccanegra), Colline (Boheme), Fasolt (Rheingold) und Fafner (Siegfried), Ramfis (Aida) König Heinrich (Lohengrin), Banco (Macbeth), Sarastro (Zauberflöte), Don Alfonso (Cosifantutte), Titurel (Parsifal) und Papst Pius IV und Kardinal Madruscht (Palestrina von Hans Pfitzner) sang.

Ein Gastspiel der Staatsoper Hamburg führte ihn als Daland zum Edinburgh Festival, Schottland.

2011 wechselte er dann an die Staatsoper München, wo er u.a. Titurel (Parsifal), Il Frate (Don Carlos), Sprecher (Zauberflöte) und Ludovico (Otello) sang.

Seit 2007 ist er gleichzeitig als freischaffender Künstler viel gefragt.

In den Jahren 2007 bis 2012 sang er bei den Wagner Festspielen in Bayreuth, wo er Hans Foltz (Meistersinger), Titurel (Parsifal), Fafner (Rheingold und Siegfried), sowie Daland (Fliegender Holländer) verkörperte. 2008 wurde er von Daniele Gatti an die Mailänder Scala geholt, wo er als Il Frate in Don Carlos debütierte.

Weitere Gastspiele führten in nach Leipzig, wo er unter Riccardo Chailly Sam in Ballo in Maschera sang, Köln (5 Jude in Salome, Strauss) Genf (Nachtwächter in Meistersinger, Sarastro und Sprecher in Zauberflöte), Düsseldorf (Raimondo, Lucia di Lammermoor), Staatsoper Berlin (Oroveso in Norma, Bellini), nach Madrid, Bologna, Reggio Emilia, Baden-Baden im Rahmen einer großen Fidelio - Tournee unter der Leitung von Claudio Abbado; nach Valencia, Spanien (Raimondo, Lucia di Lammermoor), Amsterdam (Fanciulla del West, Puccini und Ludovico in Otello, Verdi), Toulouse (Colline und Pistola in Falstaff, Verdi), Singapore (Rocco in Fidelio), Tokio (Daland), Zürich und China (Die Schöpfung, Haydn), sowie als Mefistofele in Gounod´s Faust unter der Leitung von Eugene Kohn in Santo Domingo.

Zuletzt debütierte er als Gurnemanz (Parsifal) im Rahmen des Opernfestivals in Manaus-Amazonien in einer Inszenierung des mexikanischen Regisseurs Sergio Vela; sang Pistola (Falstaff) am Teatro Municipal de Sao Paulo mit Ambrogio Maestri als Falstaff unter der Leitung Maestros John Neschlings (Brasilien), sowie nahm an einer Konzertreihe mit Orquestra Sinfonica de Mineria und Houston Symphonic Choir in Mexico mit der 9 Symphonie Beethovens unter musikalischer Leitung von Maestro Carlos Miguel Prieto teil.