Isabella Kuëss, jugendlich-dramatischer Sopran

IsabellaDie junge Wiener Sopranistin Isabella Kuëss studierte an der Musikuniversität Wien Oper u.a. bei Reto Nickler, Christoph Meier, und Beverly Blankenship, sowie Lied und Oratorium bei KS Robertus Holl, und hatte Gelegenheit, in Meisterklassen mit namhaften Künstlern wie Mirella Freni, Cheryl Studer, Roger Vignoles, Norman Shetler und KS Sona Ghazarian zu arbeiten. Seit ihrem Studienabschluss 2013 arbeitet sie privat mit KS Artur Korn und Heidi Brunner in Wien.

Sie ist Finalistin und Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, u.a. 2. Platz Oscar-Straus-Competition, Kärntner Sparkassen Stipendium, Förderpreis der ISA, ..., und ist als gefragte Liedinterpretin und Konzertsängerin regelmäßig auf der nationalen und internationalen Konzertbühne zu hören. So gab sie dieses Jahr ihr erfolgreiches Debut im Wiener Musikverein, und sang Solokonzerte mit Orchester unter anderem in der Osaka Symphony Hall, Tokyo Opera City, Seoul Arts Center, Philharmonía Podkarpacka Rzeszów, Jamshed Baba Theater im NCPA Mumbai, und mehreren anderen renommierten Konzertsälen.

Ihr Repertoire reicht von Oper, über Operette und Lied bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Musik, sowie der Wiederentdeckung des kompositorischen Oeuvres von T.W. Adorno. Ihre Soli im Bereich der Kirchenmusik umfassen unter anderem Bachs Weihnachtsoratorium, Händels Messias, Mendelssohn, Rossini, sowie zahlreiche Mozart-, Haydn- und Schubertmessen. Ihr umfangreiches Liedrepertoire erstreckt sich von Haydn und Schubert über Brahms, Wagner und Strauss bis zu Schönberg, Berg und Britten, und Liedern aus dem französischen und spanischen Repertoire.

Sie sammelte früh ihre ersten Bühnenerfahrungen, u.a. als Barbarina in einer Jeunesse-Produktion von „Le Nozze di Figaro“ im Wiener Konzerthaus. Seither wirkte sie in zahlreichen Bühnenproduktionen im In- und Ausland mit, unter anderem als Kate Pinkerton in „Madama Butterfly“ in der indischen Erstproduktione in Mumbai, Fiordiligi in „Così fan Tutte“, Mimi in „La Bohème“ und Elettra in „Idomeneo“. Es folgten Amarantha in Haydns „La Fedelta Premiata“, die Titelpartie in Lehars „Giuditta“, Rosalinde in Strauss’ „Fledermaus“ und Grisi im „Dreimäderlhaus“ bei den Schlossfestspielen Langenlois.

2010 sang sie bei den Opernfestspielen in Sankt Margareten die Erste Dame in der „Zauberflöte”. Weitere Rollen umfassen u.a. Contessa Almaviva (Le Nozze di Figaro), Agathe (Freischütz), Micaela (Carmen), Lisa (Land des Lächelns).

Anfang 2016 wird Isabella Kuëss als Gräfin Zedlau in "Wiener Blut" in Deutschland auf Tournee gehen.

Weitere Informationen: www.isabellakuess.com